Touristische Routen

 

Weinroute

Einer der wichtigsten Identitätszeichen und symbolischstes Element der Rioja ist zweifellos der Wein. Nicht nur als Produkt wirtschaftlicher Aktivität, sondern auch als sozialer und kultureller Anhaltspunkt, da in dieser Region großer Teil der Feste und Traditionen mit dem Wein in Verbindung stehen.

Auf der N-232, 10 Km von der Hauptstadt enfernt, befindet sich Fuenmayor, eine Ortschaft mit Weinkellern und einer interessanten Stadtmitte. Die traditionelle Weinroute beginnt in dieser Ortschaft, die Hauptsitz der Real Sociedad Económica de Cosecheros (Königlicher Wirtschaftverband der Rioja-Erzeuger) war. Diese wurde am 12. April 1788 gegründet und hatte ihren Sitz in dem Gebäude, das heute El Palacio (der Palast) gennant wird.

12 km weiter befindet sich Cenicero, wo man jahrhundertealte Weinkeller des besten Riojaweines besichtigen kann.

Weiter auf der N-232, 11 Kilometer entfernt, befindet sich San Asensio, die Wiege des 'clarete' (sehr heller Rotwein). In Verbindung zu diesem Wein wird im Juli ein Fest gefeiert, das eine harmlose Schlacht darstellt. Viele seiner Weinkeller wurden zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert erbaut. In San Asensio konzentriert sich die Wirtschaft hauptsächlich auf den Weinbau und auf die Herstellung von Qualitätswein von kontrollierter Herkunftsbezeichung Rioja.

Nachdem wir unseren Durst mit diesem köstlichem Getränk gestillt haben, führt die Route uns zwei Kilometer weiter nach Briones. Der nächste Halt ist in Ollauri. Vier Kilometer weiter treffen wir auf Haro, die Hauptstadt des Riojaweines. Seine Weinkeller sind weltweit berühmt. Auf dem Rückweg über die N-232 besuchen wir Briñas, San Vicente de la Sonsierra und ábalos

 

Dinosaurierroute

Die ersten bekannten Bewohner der Rioja hinterließen ihre Spuren in der Gegend des Gebirges der Rioja Baja. Die Dinosaurierabdrücke oder -spuren lassen sich in vielen Stätten vorfinden; hier aber in dieser Region der Rioja ist die Anzahl und Vielfalt so hoch, daß sie als die beste und größte Fundstelle der Welt gilt. Man darf einen Besuch zum Paläontologhischem Museum von Enciso nicht verpassen

 

Klosterroute

Die Rioja ist seit jeher eine bevorzugter religiöser Zufluchtsort ; deswegen wurden vor vielen Jahrhunderten zahlreiche Kloster erbaut. Diese Gebäude waren nicht nur religiöse, sondern auch kulturelle Mittelpunkte. In den Klostern Yuso und Suso in San Millán de la Cogolla wurden die ersten geschriebenen Worte des Kastilischen festgelegt. Die riojanischen Kloster liegen in unvergleichbaren Stätten und beherbergen wunderschöne Winkel und außerordentlich kostbare kulturelle Schätze.

Die Kloster von Suso und Yuso, Wiege des Kastilischen (Spanisch) und Zentrum des kulturellen Tourismus der Rioja, muß man unbedingt besuchen. Sie wurden 1997 zum Weltkulturerbe erklärt.

Kloster Santa María La Real in Nájera; vor allem das Maßwerk des Kreuzganges, die Gräber der Könige von Navarra-Nájera und die Grotte, die das Bildnis der Heiligen verborgen hält

Kloster Nuestra Señora de la Piedad (Casalarreina). – von Dominikernonnen geführt.Kloster Nuestra Señora de la Asunción (Santo Domingo de la Calzada).

Von Don Pedro Manso de Zúñiga gegründet, Bischof von Calahorra und La Calzada.

Kloster von Nuestra Señora de Valvanera, in Anguiano. In Ehre der Heiligen von Valvanera erbaut, erhält eine sehr antike Skulptur dieser Schutzheiligen der Rioja.

 

Bergrouten

Eine Wanderung durch die Rioja ist zu jeder Jahreszeit ein Geschenk für alle Sinne. Der Kontrast zwischen Landschaften und Farben lädt zu einem Besuch zu diesen nördlichen Ländern zwischen dem kantabrischen Meer und dem Mittelmeer ein. Seine Berge und Täler sind überraschener Vielfalt. La Rioja bietet uns eine außerordentliche Möglichkeit, uns der Natur zu nähern. Im Herzen des Ebro-Tales und von sieben Tälern durchwachsen, bietet die Rioja eine Vielfalt an einzigartigen Landschaften.

Das Cebollera Gebirge (Sierra Cebollera) wurde am 20. März 1995 zum Naturpark erklärt. Hier wachsen vor allem wilde Pinienbäume, Buchen und Eichen. Auch lassen sich ökosysteme hoher iberischer Berge und Gletscher und eine sehr interessante Tier- und Pflanzenwelt auffinden.

Der Naturpark erspannt sich über 236,4 km2 in einer privilegierten ökologischen Enklave des Iberischen Gebirges und über die Gletscher ('Hoyos'). Seine höchster Punkt liegt in La Mesa de Cebollera, auf 2.164 m Höhe.

Der Skulpturenpark 'Tierras Altas de Lomas de Oro' ist ein Freiluftsmuseum, das man zu Fuß durchwandern kann, und dessen Wege mit der Heiligen Jungfrau und dem Achichuelo gekennzeichnet sind. Es handelt sich um acht Skulpturen, die mit natürlichen Materialien der Umgebung nach der Kunstrichtung 'Land-Art' geformt wurden

Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Informationszentrum der Wanderschäferei , das Völkerkundemuseum in San Andrés, die Einsiedeleien von Lomos de Orios und von der Heiligen Virgen de la Luz, und das Informationszentrum des Parks.

 

Schloßrute

Grenzländer wie La Rioja sind immer von Burgen besäht, die von territorialen Kämpfen zeugen. Viele Burgen der Rioja stehen nicht mehr; aber andere haben bis heute überlebt: Castillo de Clavijo, Castillo de Cornago, Castillo de Sajazarra oder Castillo de Agoncillo, das heutzutage ein Rathaus ist.